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Biologische Wertigkeit

Biologische Wertigkeit

Wir berechnen die biologische Wertigkeit nach Oser, um jedes Produkt im Vergleich einordnen zu können.

Biologische Wertigkeit Rangliste

Die biologische Wertigkeit in Bezug auf Eiweißpulver

Eiweisspulvertest.de berechnet die biologische Wertigkeit nach der Formel von Oser. Letzterer verstand den Bedarf einer Möglichkeit zum Abgleich von Proteinquellen und stellte seine Formel der tatsächlich gemessenen biologischen Wertigkeit gegenüber. Letztere zeigt sich als der Wert, mit dem in den meisten Fällen hausieren gegangen wird. Jedoch ist die biologische Wertigkeit, wie sie in den Lehrbüchern verstanden wird nicht auf die heutige Zeit anwendbar und steht trotz des genauen Verfahrens in der Kritik.

Um einen Vergleich unter den Massen an Produkten zu gewährleisten, wie sie heute verfügbar sind, scheint lediglich eine rechnerische Wertung möglich. Das Testen jedes Produkts auf seine Verwertung im menschlichen Körper wäre unheimlich kostspielig und zeitaufwendig. Heute ist uns dieses vorgehen noch nicht möglich. Wir setzen also auf eine Formel, die der amerikanische Biochemiker Bernard L. Oser befürwortet hat.

Biologische Wertigkeit

Biologische Wertigkeit – die Qualität von Proteinprodukten bestimmen

Protein ist nicht gleich Protein. Da Eiweißprodukte jedoch als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, um unserem Körper die wichtigen Bausteine für den Muskelaufbau zu liefern, ist eine besonders hohe Proteinqualität natürlich entscheidend. Doch wie kann die Qualität der Proteine überhaupt gemessen werden? Genau an dieser Stelle kommt die biologische Wertigkeit, kurz BW, ins Spiel. Hierbei handelt es sich also um eine von vielen biologischen sowie auch chemischen Methoden, die bei Proteinen zu deren Qualitätsbestimmung verwendet werden.

Biologische Wertigkeit kurz und bündig erklärt

Die biologische Wertigkeit ist dabei eines der bekanntesten Qualitätssicherungsverfahren in diesem Bereich. Ein Wissenschaftler namens Karl Thomas hat die BW dabei in Bezug auf die gebildete Menge an Körpereiweiß definiert, die aus 100 Gramm Nahrungsproteinen, die resorbiert wurden, gebildet werden können. Die BW von Vollei wäre demnach 100 Prozent. Das Problem besteht allerdings darin, dass zur Bestimmung der biologischen Wertigkeit nur Tierstudien herangezogen werden konnten.

Das ist ganz einfach darauf zurückzuführen, dass die Testperson zur Messung der BW ruhig gehalten werden müsste. Außerdem müsste nur Eiweiß konsumiert werden, da sich die BW der Proteine sonst nicht messen ließe. Das ist beim Menschen natürlich unmöglich durchzuführen. Schließlich werden Berechnungen zur biologischen Wertigkeit über einen Zeitraum von mehreren Wochen und Monaten durchgeführt. Daher wurden Ratten für die Tests herangezogen, was in den Augen vieler Tierschützer natürlich ein Graus ist. Doch es gibt auch eine alternative Methode, mit deren Hilfe sich die biologische Wertigkeit ohne solche Tierversuche berechnen lässt.

Die BW rechnerisch bestimmen

Einem amerikanischen Wissenschaftler war es gelungen, anstatt dessen eine Formel für die Berechnung der BW aufzustellen. Dabei werden die Aminosäuren in einem Protein chemisch analysiert und die Analyse-Werte fließen in die Formel zur Berechnung der biologischen Wertigkeit mit ein. Hierbei ergibt die Berechnung eigentlich den sogenannten Amino Acid Index, der auch als EAA-Index bezeichnet wird. Diesen gilt es dann in die BW umzuwandeln. Die Formel, die der Wissenschaftler Dernard L. Oser somit entwickelte, lautet wie folgt:

BW = (EAA-Index x 1,09) – 11,7

Aus dieser Formel ergeben sich allerdings Werte für die BW, die mit den ursprünglichen Werten nicht mehr viel zu tun haben. Denn ein Wert von 155 für Vollei soll nicht etwa bedeuten, dass aus 100 Gramm Vollei 155 Gramm Körpereiweiß gebildet werden können. Schließlich können Körperproteine nicht in einem größeren Umfang als die vorhandenen Bausteine erschaffen werden. Allerdings sorgt diese neue Art der Berechnung dafür, dass die verschiedenen Werte mit dem Vollei-Wert verglichen werden können, was zumindest eine grobe Orientierung  möglich macht.

Ist die biologische Wertigkeit beim Kauf von Proteinpräparten also entscheidend?

Wer nun auf der Suche nach einem Proteinpräparat für den gezielten Muskelaufbau ist, sollte sich dabei allerdings nicht allein auf die biologische Wertigkeit beziehen. Schließlich spielen der Einnahmezeitpunkt sowie die erforderliche Verdauungszeit beim Vergleich der verschiedenen Proteine ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch Allergien und andere Intoleranzen entscheiden darüber, ob sich ein Proteinpräparat für einen Sportler überhaupt eignet.

Doch die Tatsache, dass sich Proteine nicht allein aufgrund der BW in Sachen Qualität bewerten lassen, ist nicht der einzige Grund, warum die biologische Wertigkeit heute eine verschwindend geringe Rolle spielt. Da es sich bei der Bestimmung der BW um Tierversuche handelt, wird diese nicht mehr durchgeführt. Außerdem gibt es so viele verschiedene Proteinprodukte am Markt, dass der Aufwand schlicht zu hoch wäre. Die Methodik lässt sich also einfach nicht mehr durchführen und es gibt kaum Proteinprodukte, die tatsächlich in Bezug auf ihre BW überprüft werden.

Weitere Probleme mit der BW

Sofern die Hersteller überhaupt Werte zur BW angeben, sind diese Angaben rein rechnerisch entstanden, ohne dass jedoch spezielle Tests durchgeführt wurden, bei denen ohnehin nicht klar wäre, wie sich die Werte von der Ratte auf den Menschen übertragen lassen. Es gibt sogar ein Gerichtsurteil, welches es den Proteinherstellern untersagt, Angaben zur BW als einen nicht haltbaren Wert zu machen. Darüber hinaus kann sich der Nährstoffgehalt der Referenzproteine auch von Generation zu Generation verändern, so dass Angaben zur biologischen Wertigkeit sich als sehr schwierig gestalten. So schön die Idee der BW auch ist, umso schwieriger ist sie in der Praxis umzusetzen.

Wenngleich nur wenige Anbieter diesen Wert überhaupt noch benutzen, sind die Angaben auf den Packungen immer als allgemeingültige Werte zu verstehen, die nicht anhand des tatsächlich enthaltenen Proteins gemessen wurden. Dort werden also nur die Werte, die für das Referenzprotein in der Literatur gefunden wurden, angegeben, auch wenn sich das Protein in Bezug auf seinen Nährstoffgehalt inzwischen in der Praxis verändert haben kann. Schließlich wirken auch verschiedene Herstellungstechnologien massiv auf die Proteine ein, was die Aussagekraft der BW entsprechend infrage stellt. Sofern es sich um eine Mischung aus verschiedenen Proteinen handelt, sind die Angaben zur BW noch schwerer zu machen. Allerdings hilft hierbei die Formel des Wissenschaftlers Oser, da die verschiedenen Anteile der unterschiedlichen Proteine somit in die Berechnung der BW mit einbezogen werden können. Dennoch stellt die BW kaum mehr einen Wert dar, an dem sich die Verbraucher beim Kauf von proteinhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln orientieren können.